Marseille

Porträt einer widerspenstigen Stadt

Auteur : Günter Liehr Orlando Piïa
Editeur : Rotpunktverlag
Catégorie : Histoire et Actualité / Politique
Langue: Allemand
CHF 28.00
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Für 2013 hat sich Marseille herausgeputzt, und ein urbanistisches Erneuerungsprogramm soll Frankreichs älteste Stadt für ihre postindustrielle Karriere als Business Standort rüsten. Marseille jedoch spielte immer eine besondere Rolle unter Frankreichs grossen Städten. Sie verteidigte ihre Eigenständigkeit und wehrte sich gegen Zugriffe des Zentralstaats. Dafür wurde sie auch mehrmals hart bestraft. Das Buch beschreibt die grosse Bedeutung des Marseiller Hafens als Durchgangsstation für Waren und Reisende, Ein und Auswanderer, Kolonialbeamte, Truppen und Fluchtbewegungen. Wellen von Immigranten haben das Bevölkerungsgemisch dieser Stadt hervorgebracht: Korsen, Italiener, Griechen, Armenier, Maghrebiner, Piedsnoir und Komorer. Auch Deutsche hatten mit dieser Stadt zu tun als neugierige Literaten wie Egon Erwin Kisch, Joseph Roth, Siegfried Kracauer, Walter Benjamin, Kurt Tucholsky u.a., als antifaschistische Flüchtlinge oder als Besatzer im Zweiten Weltkrieg. Dass die zentralen Viertel von Marseille noch heute von Immigranten und kleinen Leuten bewohnt sind, passt der aktuellen Stadtpolitik nicht ins Konzept. Ob aber die Normalisierung gelingt, ist nicht sicher in dieser Stadt, in der die Dinge selten liefen wie geplant.

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